Einspeisemanagement

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Einspeisemanagement bezeichnet die durch Netzbetreiber angeordnete temporäre Reduzierung der Einspeiseleistung von EEG-Anlagen wie PV- oder Windkraftanlagen, wenn das Stromnetz lokal überlastet ist oder Stabilitätsschwankungen drohen.

Einspeisemanagement bezeichnet die durch Netzbetreiber angeordnete temporäre Reduzierung der Einspeiseleistung von EEG-Anlagen wie PV- oder Windkraftanlagen, wenn das Stromnetz lokal überlastet ist oder Stabilitätsschwankungen drohen. Anlagenbetreiber erhalten dafür gesetzlich geregelte Entschädigungen. Ziel ist es, Netzengpässe zu vermeiden und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien insgesamt möglichst hoch zu halten.

Bezug zu verwandten Themen

  • EEG: regelt die Priorität erneuerbarer Energien im Netz sowie die Entschädigungsmechanismen bei Einspeisereduzierungen.
  • Redispatch 2.0: bindet auch erneuerbare und dezentrale Anlagen in netzstabilisierende Maßnahmen ein, wodurch Einspeisemanagement zunehmend in ein systematisiertes Engpassmanagement überführt wird.
  • Energiebörse (EEX) und Spotmarkt (EPEX): Marktsignale können beeinflussen, ob Anlagen wirtschaftlich einspeisen oder durch Netzvorgaben gedrosselt werden.