Front-of-the-Meter (FTM)
Definition & Kontext
Front-of-the-Meter (FTM) bedeutet „vor dem Zähler“: Eine Anlage ist so angebunden, dass sie primär netzseitig wirkt. Typische Beispiele sind größere Batteriespeicher oder Erzeugungsanlagen, deren Strom überwiegend ins Netz eingespeist und am Markt verkauft wird. FTM-Anlagen müssen in der Regel stärker an Messkonzepte, Netzanforderungen und Vermarktungsprozesse angebunden werden als reine BTM-Setups.
FTM ist besonders relevant für Marktintegration, zum Beispiel für Arbitrage, Direktvermarktung oder die Bereitstellung von Systemdienstleistungen.Front-of-the-Meter (FTM)-Assets sind oft explizit auf Flexibilität ausgelegt, z. B. Arbitrage oder Systemdienstleistungen, und wirken netzseitig statt nur standortintern.
Beispiel: Ein Batteriepark speist netzseitig ein und verdient Geld mit Arbitrage und Regelleistung.
Bezug zu verwandten Themen
- Netzanschluss: FTM hängt direkt an Anschlusskapazitäten und technischen Vorgaben.
- Arbitrage: häufiger Vermarktungsfall für FTM-Speicher.
- Direktvermarktung: typische Abwicklung für netzseitige Einspeisung.
- Regelleistung: FTM-Anlagen können Systemdienstleistungen bereitstellen, oft über Aggregation.
- Bilanzkreis: Marktintegration erfordert korrekte Bilanzierung und Fahrpläne.