Wechselrichter
Definition & Kontext
Ein Wechselrichter wandelt den in PV-Anlagen, Batteriespeichern oder anderen dezentralen Systemen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Er kann zudem Aufgaben wie Netzüberwachung, Leistungsregelung und Effizienzoptimierung übernehmen und ist damit ein zentrales Bindeglied zwischen dezentraler Erzeugung und dem Stromnetz.Ohne Wechselrichter ist Flexibilität aus Photovoltaik (PV) und Batteriespeichern nicht netzkonform nutzbar; er macht schnelle, regelbare Einspeise- und Ladeleistung möglich.
Beispiel: Ein Betrieb nutzt Photovoltaik (PV) und Batteriespeicher. Der Wechselrichter begrenzt die Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt, regelt Lade/Entladeleistung für Peak Shaving und unterstützt die Spannungshaltung durch Blindleistungsbereitstellung.
Bezug zu verwandten Themen
- Batteriespeicher: Ermöglicht bidirektionales Laden und Entladen zwischen Speicher und Netz.
- Netzanschluss: Wechselrichter müssen technische Vorgaben des Netzbetreibers (z. B. Spannung, Frequenz, Blindleistung) einhalten.
- Eigenverbrauchsoptimierung: Steuert, wie viel erzeugter Strom eingespeist, gespeichert oder direkt verbraucht wird.