PV-Eigenverbrauch / Eigenverbrauch von Solarstrom
PV-Eigenverbrauch-Eigenverbrauch bedeutet, möglichst viel selbst erzeugten Solarstrom direkt im Betrieb zu nutzen, statt ihn ins Netz einzuspeisen.
PV-Eigenverbrauch beschreibt die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom (z. B. aus einer Photovoltaikanlage) direkt vor Ort. Ziel ist, den Anteil zu erhöhen, der nicht ins Netz eingespeist, sondern im selben Standort verbraucht wird. Das kann sofort passieren (direkter Verbrauch) oder zeitversetzt, zum Beispiel mithilfe eines Batteriespeichers oder durch geplante Lastverschiebung.
Ein höherer Eigenverbrauch senkt meist die Strombezugskosten, weil weniger Strom aus dem Netz gekauft werden muss. Er kann außerdem die Abhängigkeit von kurzfristigen Strompreisen verringern. Gleichzeitig entsteht ein Zielkonflikt: Überschüsse können auch wirtschaftlich ins Netz eingespeist oder vermarktet werden. Deshalb geht es bei „Optimierung“ darum, Eigenverbrauch, Speicherbetrieb und Vermarktung sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Beispiel: Ein Betrieb nutzt Solarstrom mittags für Prozesse mit flexiblem Startzeitpunkt und lädt Überschüsse in einen Batteriespeicher für den Abend.
Bezug zu verwandten Themen:
- Batteriespeicher: speichern Solarstrom und verschieben Nutzung in Zeiten ohne Sonne.
- Lastmanagement: verschiebt Verbrauch in Zeiten hoher Solarerzeugung.
- KI-Controller: steuert Erzeugung, Speicher und Verbraucher automatisiert innerhalb sicherer Grenzen.
- Direktvermarktung: Überschüsse können alternativ am Markt verkauft werden.
- Microgrid: Eigenverbrauch ist ein zentraler Baustein lokaler Optimierung im Microgrid.