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Aggregator / Aggregation

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tl;dr

Aggregation bündelt dezentrale Flexibilitäten (Speicher, Lasten, Erzeuger) zu einem virtuellen Portfolio, um die für den Strom- und Regelenergiemarkt erforderlichen Mindestgrößen zu erreichen.

Ein Aggregator fungiert als Schnittstelle zwischen technischen Anlagen und dem Energiemarkt. Da die Märkte für Systemdienstleistungen (Regelenergie) Mindestmengen verlangen, können Einzelanlagen oft nicht direkt teilnehmen. Durch die Bündelung im Gridpooling werden diese Schwellen überschritten. Stand 2026 haben sich die Anforderungen weiter harmonisiert:

  • FCR (Primärregelleistung): Mindestgröße typischerweise 1 MW.
  • aFRR / mFRR (Sekundär- und Minutenreserve): Auch hier hat sich die Mindestlosgröße auf 1 MW etabliert.

Der Aggregator übernimmt die technische Vorqualifikation, die Gebotsabgabe und die Abrechnung. Plattformen wie neustrom – powered by Frequenz ermöglichen es Unternehmen, Teil eines solchen Verbunds zu werden.

Beispiel: Ein Industriebetrieb stellt 300 kW Batteriespeicher bereit, der Aggregator bündelt ihn mit anderen Anlagen zu 1 MW für Regelleistung.

Bezug zu verwandten Themen:

  • Primärregelleistung (PRL): PRL-Teilnahme ist häufig nur über Bündelung erreichbar.
  • Lastmanagement: Aggregatoren können Lastmanagement-Flexibilität vieler Standorte bündeln.
  • Batteriespeicher: Speicher sind wegen schneller Reaktion oft gut aggregierbar.
  • APIs: Aggregation braucht standardisierte Schnittstellen.
  • Bilanzkreis: Aggregierte Einsätze müssen in Bilanzierung und Marktprozesse passen.