Customer Success Story
8 mins.

Über 57 % weniger Stromkosten. Rund 37 % weniger Netzbezug.

AGRAVIS Ost zeigt, wie aus elektrifizierter Infrastruktur ein wirtschaftlicher Vorteil wird.
Alexander Kulesa
Head of Sales

So sieht erfolgreiche Elektrifizierung aus.

AGRAVIS Ost zeigt, wie sich Eigenerzeugung, Speicher, Flexibilität und Marktintegration wirtschaftlich verzahnen lassen. Entscheidend ist ihr Zusammenspiel, nicht die einzelnen Bausteine.
Über
57%
 weniger Stromkosten
am Hauptstandort in zwei Jahren
Rund
37%
 weniger Netzbezug
durch bessere Verzahnung von Eigenerzeugung, Flexibilität und Beschaffung
Strukturell reduzierte Exponierung
Einsparung durch zusätzliche Flexibilität mittels Batteriespeicher
Skalierbare
Marktintegration
Transparenz über Beschaffung, Eigenverbrauch und Marktpreise

Über AGRAVIS Ost

AGRAVIS Ost steht für einen energieintensiver Agrarstandorte mit neuer Denke: hohe Elektrifizierung, mehrere Standorte, wachsende Eigenerzeugung und Prozesse, die wirtschaftlich präzise gesteuert werden müssen.

Branche
Zusammenarbeit seit
Agrar
2024
Standorte
Gesamtportfolio
>10
Stromverbrauch: 30 GWh
Eigenerzeugung: 20 GWh
Flexible Assets gesamt: 43 MW

Herausforderungen

Die Ausgangssituation am Produktionsstandort Fürstenwalde/Spree war zunächst klassisch: hoher Netzbezug, klassische Beschaffungslogik, keine integrierten Flexibilitätsassets und entsprechend hohe Abhängigkeit von einem volatilen Marktumfeld.

Das eigentliche Risiko lag jedoch nicht nur im Strompreis, sondern in der strukturellen Exponierung gegenüber einer zunehmend volatilen Energiewelt, besonders im Hinblick auf die Photovoltaik-basierte Eigenerzeugungsstrategie des Marktführers für Nutztierfutter.

Welche Herausforderungen neustrom für Agravis löst:

1
Markt-Dislokationen

Wenn Spot- und Terminmarkt auseinanderlaufen, entstehen Preis-, Spread- und Überdeckungsrisiken.

2
Extremstunden und Lastspitzen

Hohe Last in kritischen Stunden verteuert den Strombezug überproportional.

3
Netzentgelt- und Strukturbrüche

Peak-Lasten, atypische Netznutzung und regulatorische Veränderungen erhöhen die Komplexität der Energieführung.

Die Lösung

Gemeinsam mit neustrom wurde die Energieversorgung nicht als Einzelmaßnahme optimiert, sondern als integrierte Risikostrategie weiterentwickelt in vier Schritten:

1

Beschaffungsszenarien, PV, Speicher und Power-to-Heat wurden mithilfe von Simulationen und Hybrid Twins wirtschaftlich bewertet. So konnten Assets robuster dimensioniert und Fehlallokationen reduziert werden.

Bessere Entscheidungs­grundlagen

PV und Speicher als Portfolio integrieren

2

PV und Speicher wurden nicht isoliert betrieben, sondern in die Gesamtlogik des Standorts eingebunden. Dadurch wurde Eigenerzeugung wirtschaftlich nutzbarer und operative Exponierung gezielt reduziert.

Flexibilität im Betrieb erschließen

3

Getreidebelüftung, Getreidetrocknung, Speicher und atypische Netznutzung wurden so orchestriert, dass weniger Strom in Extremstunden bezogen werden muss und Peak-Lasten sinken.

Marktintegration ausbauen

4

Direktvermarktung, Wind-PPA, standortübergreifende Nutzung von PV-Überschüssen und Portfoliooptimierung erweitern die Energielogik über den Einzelstandort hinaus.

1

Beschaffungsszenarien, PV, Speicher und Power-to-Heat wurden mithilfe von Simulationen und Hybrid Twins wirtschaftlich bewertet. So konnten Assets robuster dimensioniert und Fehlallokationen reduziert werden.

Bessere Entscheidungs­grundlagen

2

PV und Speicher wurden nicht isoliert betrieben, sondern in die Gesamtlogik des Standorts eingebunden. Dadurch wurde Eigenerzeugung wirtschaftlich nutzbarer und operative Exponierung gezielt reduziert.

PV und Speicher als Portfolio integrieren

3

Getreidebelüftung, Getreidetrocknung, Speicher und atypische Netznutzung wurden so orchestriert, dass weniger Strom in Extremstunden bezogen werden muss und Peak-Lasten sinken.

Flexibilität im Betrieb erschließen

Marktintegration ausbauen

4

Direktvermarktung, Wind-PPA, standortübergreifende Nutzung von PV-Überschüssen und Portfoliooptimierung erweitern die Energielogik über den Einzelstandort hinaus.

Das Ergebnis

AGRAVIS Ost reduziert Stromkosten und Netzbezug deutlich und senkt zugleich strukturell sein Energie-Risikoprofil.

neustrom verbindet, was sonst oft im Widerspruch steht: mehr Sicherheit bei geringeren Kosten. Zusätzlich wird spürbar CO₂ eingespart.

Beschaffung, Eigenerzeugung, Speicher, Flexibilität und Marktintegration greifen heute als gesteuertes Portfolio ineinander.

Das schafft:

  • geringere Sensitivität gegenüber Extremstunden
  • geringere Netzentgelt- und Peak-Last-Exponierung
  • robustere Beschaffung
  • bessere Nutzung eigener Erzeugung
  • eine skalierbare Elektrifizierungsarchitektur über mehrere Standorte hinweg
  • Wettbewerbsvorteile

Kosten sinken hier nicht zufällig. Kosten sinken, weil Exponierung sinkt.

“Nach Gesprächen mit über 60 potenziellen Dienstleistern war neustrom das einzige Unternehmen, das sich dieser Herausforderung ohne Zögern gestellt hat. Die Ergebnisse sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Worte.”
Christian Bertling
Geschäftführer, AGRAVIS Ost

Zusätzlicher Werthebel: 1 MW Flex

Ein zentraler Hebel dieser Strategie ist nutzbare Flexibilität. Sie reduziert nicht nur Kosten, sondern vor allem die Angreifbarkeit des Standorts in kritischen Marktphasen.

Die 3 Werthebel von 1 MW Flex:

Risikoreduktion

Weniger Bezug in Extremstunden und robustere Reaktion auf Markt-Dislokationen.

Netzentgelt- und Peak-Entlastung

Flexibilität hilft, Lastspitzen zu glätten und strukturelle Kostenrisiken zu senken.

Mehr Wert aus vorhandenen Assets

PV, Speicher und flexible Verbraucher werden wirtschaftlich besser verzahnt und als Portfolio nutzbar.

Beispielhafte Bewertung:

1 MW Flex = ca. 120 T€ zusätzlicher wirtschaftlicher Wert durch geringere Extremkosten, reduzierte Exponierung und bessere Portfolio-Steuerung.

Flexibilität ist damit nicht nur Effizienz. Sie ist ein Schutzmechanismus gegen Extremkosten.

Skalierbarkeit am weiteren Standort

Die Strategie ist nicht auf einen einzelnen Standort oder einen einzelnen Use Case begrenzt.

Standort Querfurt – Power-to-Heat

Die Integration eines elektrischen Dampferzeugers schafft zusätzliche sektorübergreifende Flexibilität:

Nutzung günstiger oder negativer Strompreise

Reduktion fossiler Abhängigkeit

Deutliche Senkung des Gasbezugs

Zusätzliche wirtschaftliche Einsparpotenziale

Belastbarer Business Case

Hier zeigt sich: Dieselbe Logik kann nicht nur Stromrisiken, sondern auch Gas- und Wärmerisiken strukturell reduzieren.

Nächste Schritte

Die Transformation ist (noch) nicht abgeschlossen. Die nächsten Schritte sind bereits angelegt:

  • weitere Optimierung der Prozesswärme
  • Ausbau der Regelleistungsfähigkeit
  • fortlaufende Portfolio-Optimierung
  • Integration von Ladeinfrastruktur für E-Trucks
  • weitere standortübergreifende Integration von Flexibilität und Marktlogik

Die Energieversorgung entwickelt sich damit nicht als Einzelprojekt, sondern als fortlaufender Risikomanagement-Prozess weiter.

Steuern Sie Ihren Strom autonom.

Wir zeigen Ihnen, wie.