Über 57 % weniger Stromkosten. Rund 37 % weniger Netzbezug.
So sieht erfolgreiche Elektrifizierung aus.
Marktintegration
Herausforderungen
Die Ausgangssituation am Produktionsstandort Fürstenwalde/Spree war zunächst klassisch: hoher Netzbezug, klassische Beschaffungslogik, keine integrierten Flexibilitätsassets und entsprechend hohe Abhängigkeit von einem volatilen Marktumfeld.
Das eigentliche Risiko lag jedoch nicht nur im Strompreis, sondern in der strukturellen Exponierung gegenüber einer zunehmend volatilen Energiewelt, besonders im Hinblick auf die Photovoltaik-basierte Eigenerzeugungsstrategie des Marktführers für Nutztierfutter.
Welche Herausforderungen neustrom für Agravis löst:
Wenn Spot- und Terminmarkt auseinanderlaufen, entstehen Preis-, Spread- und Überdeckungsrisiken.
Hohe Last in kritischen Stunden verteuert den Strombezug überproportional.
Peak-Lasten, atypische Netznutzung und regulatorische Veränderungen erhöhen die Komplexität der Energieführung.
Die Lösung
Gemeinsam mit neustrom wurde die Energieversorgung nicht als Einzelmaßnahme optimiert, sondern als integrierte Risikostrategie weiterentwickelt in vier Schritten:
Beschaffungsszenarien, PV, Speicher und Power-to-Heat wurden mithilfe von Simulationen und Hybrid Twins wirtschaftlich bewertet. So konnten Assets robuster dimensioniert und Fehlallokationen reduziert werden.
Bessere Entscheidungsgrundlagen
PV und Speicher als Portfolio integrieren
PV und Speicher wurden nicht isoliert betrieben, sondern in die Gesamtlogik des Standorts eingebunden. Dadurch wurde Eigenerzeugung wirtschaftlich nutzbarer und operative Exponierung gezielt reduziert.
Flexibilität im Betrieb erschließen
Getreidebelüftung, Getreidetrocknung, Speicher und atypische Netznutzung wurden so orchestriert, dass weniger Strom in Extremstunden bezogen werden muss und Peak-Lasten sinken.
Marktintegration ausbauen
Direktvermarktung, Wind-PPA, standortübergreifende Nutzung von PV-Überschüssen und Portfoliooptimierung erweitern die Energielogik über den Einzelstandort hinaus.
Beschaffungsszenarien, PV, Speicher und Power-to-Heat wurden mithilfe von Simulationen und Hybrid Twins wirtschaftlich bewertet. So konnten Assets robuster dimensioniert und Fehlallokationen reduziert werden.
Bessere Entscheidungsgrundlagen
PV und Speicher wurden nicht isoliert betrieben, sondern in die Gesamtlogik des Standorts eingebunden. Dadurch wurde Eigenerzeugung wirtschaftlich nutzbarer und operative Exponierung gezielt reduziert.
PV und Speicher als Portfolio integrieren
Getreidebelüftung, Getreidetrocknung, Speicher und atypische Netznutzung wurden so orchestriert, dass weniger Strom in Extremstunden bezogen werden muss und Peak-Lasten sinken.
Flexibilität im Betrieb erschließen
Marktintegration ausbauen
Direktvermarktung, Wind-PPA, standortübergreifende Nutzung von PV-Überschüssen und Portfoliooptimierung erweitern die Energielogik über den Einzelstandort hinaus.
Das Ergebnis
AGRAVIS Ost reduziert Stromkosten und Netzbezug deutlich und senkt zugleich strukturell sein Energie-Risikoprofil.
neustrom verbindet, was sonst oft im Widerspruch steht: mehr Sicherheit bei geringeren Kosten. Zusätzlich wird spürbar CO₂ eingespart.
Beschaffung, Eigenerzeugung, Speicher, Flexibilität und Marktintegration greifen heute als gesteuertes Portfolio ineinander.
Das schafft:
- geringere Sensitivität gegenüber Extremstunden
- geringere Netzentgelt- und Peak-Last-Exponierung
- robustere Beschaffung
- bessere Nutzung eigener Erzeugung
- eine skalierbare Elektrifizierungsarchitektur über mehrere Standorte hinweg
- Wettbewerbsvorteile
Kosten sinken hier nicht zufällig. Kosten sinken, weil Exponierung sinkt.

Zusätzlicher Werthebel: 1 MW Flex
Ein zentraler Hebel dieser Strategie ist nutzbare Flexibilität. Sie reduziert nicht nur Kosten, sondern vor allem die Angreifbarkeit des Standorts in kritischen Marktphasen.
Die 3 Werthebel von 1 MW Flex:
Weniger Bezug in Extremstunden und robustere Reaktion auf Markt-Dislokationen.
Flexibilität hilft, Lastspitzen zu glätten und strukturelle Kostenrisiken zu senken.
PV, Speicher und flexible Verbraucher werden wirtschaftlich besser verzahnt und als Portfolio nutzbar.
Beispielhafte Bewertung:
1 MW Flex = ca. 120 T€ zusätzlicher wirtschaftlicher Wert durch geringere Extremkosten, reduzierte Exponierung und bessere Portfolio-Steuerung.
Flexibilität ist damit nicht nur Effizienz. Sie ist ein Schutzmechanismus gegen Extremkosten.
Skalierbarkeit am weiteren Standort
Die Strategie ist nicht auf einen einzelnen Standort oder einen einzelnen Use Case begrenzt.
Standort Querfurt – Power-to-Heat
Die Integration eines elektrischen Dampferzeugers schafft zusätzliche sektorübergreifende Flexibilität:
Nutzung günstiger oder negativer Strompreise
Reduktion fossiler Abhängigkeit
Deutliche Senkung des Gasbezugs
Zusätzliche wirtschaftliche Einsparpotenziale
Belastbarer Business Case
Hier zeigt sich: Dieselbe Logik kann nicht nur Stromrisiken, sondern auch Gas- und Wärmerisiken strukturell reduzieren.
Nächste Schritte
Die Transformation ist (noch) nicht abgeschlossen. Die nächsten Schritte sind bereits angelegt:
- weitere Optimierung der Prozesswärme
- Ausbau der Regelleistungsfähigkeit
- fortlaufende Portfolio-Optimierung
- Integration von Ladeinfrastruktur für E-Trucks
- weitere standortübergreifende Integration von Flexibilität und Marktlogik
Die Energieversorgung entwickelt sich damit nicht als Einzelprojekt, sondern als fortlaufender Risikomanagement-Prozess weiter.
Steuern Sie Ihren Strom autonom.
Wir zeigen Ihnen, wie.

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